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Paratuberkulosebekämpfung
Änderungen ab dem 1. September 2015
01-09-2015


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Weitere Informationen
Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 2478-2539

Änderungen der Paratuberkuloseüberwachung ab dem 1.09.2015

 

Nach 10 Jahren der Paratuberkulosebekämpfung ist es Zeit Bilanz zu ziehen und die Strategie der Bekämpfung dieser Krankheit zu überdenken. Das Ziel ,nämlich die landesweite Verringerung von klinischen Paratuberkulosefällen, das sich die Veterinärverwaltung 2005 gesetzt hatte, als sie den nationalen Bekämpfungsplan startete, wurde weitgehend erreicht.

Daher hat die Veterinärverwaltung im Einverständnis mit dem Landwirtschaftsministerium beschlossen die verwaltungstechnischen Leistungen der Paratuberkuloseüberwachung sowie die Kostenbeteiligung im Sinne einer stärkeren Mitverantwortung der Tierbesitzer zu überarbeiten.

Daher gelten ab dem 1. September 2015 folgende Bestimmungen:

  • Die Aufforderungen  zur Kotprobeuntersuchung nach positiver Blut/Milchanalyse werden nicht mehr per Post sondern via E-Mail an den Tierarzt verschickt.
  • Die Aufforderung zur Ausmerzung von PCR-positiv getesteten Tieren wird nicht mehr per Post sondern via E-Mail an den Besitzer verschickt.
  • Die Aufforderung zur Ausmerzung von PCR-positiv getesteten Tieren welche nach 3 Wochen noch nicht ausgemerzt waren, wird nicht mehr an den Besitzer verschickt.
  • Die Tierarztkosten der Blutprobenentnahme (Fleischrinderbereich und Milchrinderbereich ohne Milchkontrolle)  sowie der Kotprobenentnahme sind zu Lasten des Besitzers.
  • Die finanzielle Beihilfe bei der Ausmerzung von Tieren welche nach dem 01.09.2015 positiv getestet werden, wird nicht mehr gewährleistet